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14 Okt. 2020

mit Abstand und Kreativität musizieren


Probe unter der Brücke - im Trockenen - mit Abstand - und guter Akustik
Bis Ende Juni musste coronabedingt der offizielle Probenbetrieb eingestellt werden. Wichtige Besprechungen wurden nur noch online durchgeführt. Inzwischen dürfen wir uns wieder treffen - mit Abstand natürlich. Da die Vorgaben der Behörden und der kirchlichen Leitung für Orchesterproben in Innenräumen nachvollziehbar sehr streng definiert wurden, kam die Idee auf, die Proben ins Freie zu verlegen. Wir hatten damit in zurückliegenden Sommerferienproben schon positive Erfahrungen gemacht. Bei der Stadt Heilbronn wurden verschiedene Plätze angefragt. Der Schützenverein war bereit, dem Posaunenchor den Hof vor seinem Schützenheim zur Verfügung zu stellen. Nach der Freigabe des Hygieneplans durch die Stadt Heilbronn stand dann Open-Air-Proben nichts mehr im Wege. Wir proben nun unter der Brücke der Neckartalstraße, sogar mit optimalen akustischen Bedingungen. Mittwochs trifft sich der Stammchor und donnerstags die Anfängergruppe. Mit dieser Lösung kamen wir in der warmen Jahreszeit gut zurecht. Der erste offizielle Auftritt des Posaunenchors war dann in den Sommerferien. Sieben wackere Bläser haben am Sonntag, den 30.08.20, dem Regenwetter getrotzt. An ausgesuchten Stellen des SLK-Klinikums konnten wir den Patienten, aber auch den Mitarbeitern einen musikalischen Gruß übermitteln. Klinikseelsorger Herr Fischer begleitete uns dabei und gab manche Erläuterung (und praktische Unterstützung). Unseren Instrumenten macht Regenwetter nichts aus. Die nassen Instrumente mussten anschließend abgetrocknet werden. Die Noten waren danach trotz Trocknen nicht mehr zu gebrauchen. Die Sommerferien wurden genutzt, um sich auf den ersten größeren Bläserdienst zur Konfirmation am 20.09.20 auf dem Gaffenberg vorzubereiten. Wir sind gespannt, zu welchen Gelegenheiten wir dieses Jahr noch spielen können bzw. dürfen. Zumindest wurde durch wissenschaftliche Untersuchungen festgestellt, dass durch das Blasen selbst in gebührendem Abstand keine kritischen Belastungen entstehen.